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Gedenkstätte Brauweiler

Die Ideologie des Nationalsozialismus beherrschte von 1933 bis 1945 auch die Arbeitsanstalt Brauweiler. Einzelne Gebäude dienten den Nazis unter anderem als „Schutzhaftlager" und Gestapogefängnis. Von diesen Gebäuden existiert heute nur noch das frühere „Frauenhaus", das seit der Auflösung der Arbeitsanstalt in den 1960er Jahren als Bürohaus dient.

Im Kellergeschoss sind zwei Arrestzellen weitgehend im Nachkriegszustand erhalten. Unter Einbeziehung dieser Zellen wurde hier seitens des Landschaftsverbandes Rheinland eine Dauerausstellung eingerichtet, die dem Gedenken an die Opfer des NS-Regimes in Brauweiler gewidmet ist. Berühmtester Häftling in Brauweiler war im Herbst 1944 Konrad Adenauer. Er wurde Zeuge schlimmster Folterungen. Die Behandlung der Häftlinge durch die Gestapo nannte er „niederträchtig". Die Dauerausstellung ist so konzipiert, dass sie sich dem Besucher selbstständig erschließt.

Inhaltlich erarbeitet wurde die von der Sozial- und Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Rheinland und vom Freundeskreis Abtei Brauweiler e.V. finanziell geförderte Ausstellung von den beiden Historikern Josef Wißkirchen und Hermann Daners (beide aktive Mitglieder im Verein für Geschichte e.V., Pulheim) in Zusammenarbeit mit dem Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland. Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum realisierte die Ausstellung.

Öffnungszeiten

donnerstags 15 bis 17 Uhr (nicht vom 24. bis 31.12.)

Führungen

Öffentliche Führungen an Samstagen, jeweils 15 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte e.V., Pulheim

Die Teilnahme an der öffentlichen Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist der Eingang zur Gedenkstätte Brauweiler (vom LVR-Parkplatz aus).

Sonderführungen

für schulische oder private Gruppen: Tel +49 (0) 2234 9854–302
(LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum);
Email: Gedenkstaette-Brauweiler@lvr.de

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