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Barrierefreiheit

LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller

Nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit uns auf. Wir nehmen uns gerne die Zeit für eine ausführliche Beratung und freuen uns, Ihnen bei der Planung und vor Ort behilflich zu sein.

Spezielle Führungen sollten mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche
vereinbart werden.


Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität

Die ehemalige Tuchfabrik Müller, Kern des LVR-Industriemuseums Euskirchen, ist für Menschen mit Gehbehinderung oder Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer trotz denkmalgeschützter historischer Bausubstanz nahezu vollständig zugänglich. Einzig Nassappretur und Maschinenhaus sind aufgrund von Stufen lediglich einsehbar. Alle Etagen der Tuchfabrik sind über einen ausreichend großen Personenaufzug erreichbar. Da die Tuchfabrik nur mit Führung zu besichtigen ist, finden Sie immer eine Ansprechperson, die Ihnen auf Wunsch gerne behilflich ist. Behindertenparkplätze und eine Behindertentoilette im Museumsneubau sind vorhanden.

Für den Rundgang durch die Tuchfabrik und die Sonderausstellung können Sie sich kostenlos Klapphocker ausleihen, die in geschlossenem Zustand auch als Geh- und Stehhilfen dienen.

Weitere Informationen:

  • Der Weg vom Behindertenparkplatz zum Eingang ist leicht begeh- und befahrbar.
  • Der Eingang zum Hauptgebäude ist stufenlos. Die Haupteingangstür ist eine Drehtür; direkt daneben befindet sich eine Nebeneingangstür, die vom Personal geöffnet wird.
  • Die Sonderausstellung, der Vortragsraum sowie das Café und das WC für Menschen mit Behinderung sind stufen- und schwellenlos zugänglich.
  • Auf dem Außengelände befinden sich die Tuchfabrik und das Nebengebäude, die über einen meist leicht begeh- und befahrbaren Weg (kurzes Wegestück aus Kopfsteinpflaster) zu erreichen sind.
  • Der Zugang zur Tuchfabrik ist über einen Aufzug (Kabinengröße 109 cm x 146 cm) stufenlos möglich. Die Nassappretur und die Dampfmaschine sind nur über je eine Treppe erreichbar, jedoch einsehbar.
  • Der Zugang zu den Ausstellungsräumen im Nebengebäude ist über eine Stufe zum Kontor und über zwei Stufen zum Wohnhaus möglich.
  • Alle Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit (Ausnahme: Nebengebäude – kleinste Durchgangsbreite 70 cm).
  • Der Tresen der Kasse ist 95 cm hoch.
  • Die Exponate sind im Stehen und Sitzen einsehbar.
  • Die Tische im Café sind in einer Höhe von 67 cm unterfahrbar.
  • Ein Rollstuhl kann zur Verfügung gestellt werden.
  • Auf Anfrage werden seperate Führungen extra für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten.


WC für Menschen mit Behinderung

  • Das WC befindet sich im Hauptgebäude.
  • Die Bewegungsfläche links neben dem WC beträgt 100 cm x 70 cm (Breite x Tiefe).
  • Stützklappgriffe sind beidseitig vorhanden, beide hochklappbar. Es gibt eine Rückenlehne.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar.
  • Es ist ein Alarmauslöser vorhanden.

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Sehbehinderte und blinde Menschen

Das Gelände und die Gebäude des Museums verfügen über kein Blindenleitsystem.
Wir empfehlen daher, mit einer Begleitperson das Museum zu besuchen.
Assistenzhunde sind erlaubt.
Bei jeder Führung gibt es viele Tastangebote, die gemeinsam mit den Geräuschen der Maschinen und dem Geruch von Öl und Wolle den Besuch zu einem rundum sinnlichen Erlebnis machen. Die Führungen dauern etwa 75 Minuten.
Führungsentgelt: 45 € (bis 25 Personen)
zzgl. 4 € pro Person (reduzierter Gruppeneintritt)

Auf Anfrage können Sie eine seperate Führung für eine Gruppe von Menschen mit Sehbehinderungen und blinde Menschen buchen. Das Programm sollte möglichst mit einem Vorlauf von mindestens zwei Wochen vereinbart werden.

Weitere Informationen:

  • Auf den Außenwegen gibt es gut sicht- und tastbare Gehwegbegrenzungen.
  • In den Gebäuden sind keine visuell kontrastreichen oder taktil erfassbaren Bodenindikatoren vorhanden.
  • Räume, Flure, Treppen und der Aufzug sind hell und blendfrei beleuchtet.
  • Auf den Wegen und in den Räumen sind keine Hindernisse, z.B. in den Weg/Raum ragende Gegenstände bzw. Stolperstellen, vorhanden.
  • Außer am Haupteingang (Alternative: Nebeneingang) gibt es keine Karussell- oder Rotationstüren.
  • Vorhandene Ganzglastüren haben Sicherheitsmarkierungen.
  • Treppen weisen keine visuell kontrastreichen Kanten auf.
  • Im Aufzug sind die Bedienelemente visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar. Ein abgehender Notruf wird akustisch bestätigt.
  • Die Exponate kontrastieren visuell mit der Umgebung und sind gut ausgeleuchtet.
  • Die Produkte können erstastet und angefasst werden.
  • Es sind keine Informationen in Braille- oder Prismenschrift vorhanden.

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Gehörlose und hörbehinderte Menschen

Das LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller bietet bei Sonderausstellungen zu festen Terminen Sonntagsführungen für Gehörlose und Menschen mit Hörschädigungen.
Die Führungen dauern etwa 75 Minuten. Bitte informieren Sie sich im Veranstaltungskalender über aktuelle Termine. Die Führungen werden durch eine/n Gebärdensprachdolmetscher/in in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Der Gebärdendolmetscher/in wird vom Landschaftsverband Rheinland bezahlt, der reduzierte Museumseintritt für Schwerbehinderte beträgt 4 €.

Natürlich können gehörlose Personen bei uns auch individuelle Führungen mit Gebärdensprachübersetzung zu den von Ihnen gewünschten Terminen im Rahmen der Öffnungszeiten buchen. Die Führungen dauern etwa 75 Minuten. Wir organisieren für Sie eine/n GebärdensprachdolmetscherIn. Die Kosten für den/die GebärdensprachdolmetscherIn trägt der LVR, Sie zahlen den ermäßigten Gruppeneintritt für Schwerbehinderte von 3,50 € p.P., zuzüglich 45 € Führungsgebühr (bis 25 Personen). Bitte melden Sie sich mindestens vier Wochen vor den Terminen über das Anmeldeformular (PDF, 42 KB) an.


Weitere Informationen:

  • Bei einem akustischen Alarm (z.B. Feueralarm) gibt es kein optisch deutlich wahrnehmbares Blitz- oder Blinksignal. Da die Tuchfabrik nur mit Führung besichtigt werden kann, führt das Personal bei Alarm die Besucher geschlossen nach draußen.
  • Im Aufzug wird der abgehende Notruf akustisch bestätigt.
  • Es gibt keine induktive Höranlage.
  • Es sind teilweise schriftliche Informationen zu den Exponaten vorhanden.

Café

  • Es sind Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung vorhanden, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld einschränken.
  • Es gibt keine elektroakustische Beschallung.

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Menschen mit geistiger Behinderung

Im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller können Besucherinnen und Besucher vieles selbst ausprobieren und Maschinen in Aktion erleben. Alle Führungen und Programme werden in einfacher, verständlicher Sprache durchgeführt und konkret auf die Bedürfnisse von Schulklassen und Gruppen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen abgestimmt. Einige Programme sind handlungsorientierter und besonders auch für Menschen mit Lernbehinderungen geeignet. Die Programme sollten möglichst mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin vereinbart werden. Bitte rufen Sie an (Tel.: 02251 1488–0), um die besonderen Bedürfnisse Ihrer Gruppe besprechen zu können.

Weitere Informationen:

  • Name und Logo sind von außen klar erkennbar.
  • Die Kasse ist vom Eingang aus direkt sichtbar.
  • Es ist kein farbliches oder bildhaftes Leitsystem vorhanden.
  • Die Exponate werden sichtbar präsentiert.
  • Es sind keine Informationen in leichter Sprache vorhanden.
  • Es sind keine Informationen mit Bildern oder Piktogrammen dargestellt.

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