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LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

Die 1841 in Rödingen errichtete Synagoge bildet zusammen mit dem Wohnhaus der jüdischen Familie Ullmann das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäudeensemble dieser Art im westlichen Rheinland.

Nach behutsamer Restaurierung sind die Gebäude nun der Öffentlichkeit zugänglich.

Im Vorderhaus bietet eine Dauerausstellung anschauliche Informationen zu verschiedenen Facetten jüdischen Lebens im Rheinland in Vergangenheit und Gegenwart, unter anderem zur Geschichte der jüdischen Bewohner, zur koscheren Küche früher und heute und zu Aspekten der jüdischen Religion und der Geschichte des rheinischen Judentums. Im Hinterhof lädt die ehemalige Landsynagoge zur Besichtigung ein. Hörstücke in deutsch oder englisch sowie Kurzfilme ergänzen das Informationsangebot.

Von 1789 bis 1934 war das Rödinger Haus der Lebensmittelpunkt der Familie Ullmann. Die Geschichte der Rödinger Ullmanns und ihrer Nachkommen kann über 200 Jahre rekonstruiert werden. Sie ist in vielerlei Hinsicht typisch für die Geschichte der Juden im Rheinland im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Geschichte der Rödinger Synagoge wird in Dokumenten, Bildern, Gegenständen aus der letzten Nutzungsphase sowie in drei Kurzfilmen veranschaulicht. Diese Geschichte ist beispielhaft für die Entwicklung in zahlreichen jüdischen Gemeinden des Rheinlands bis zur NS-Zeit. Auch der Umgang mit rheinischen Landsynagogen nach dem Holocaust wird thematisiert.


Anschrift

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Mühlenend 1
52445 Titz-Rödingen
Info-Telefon: +49 (0) 22 34 / 99 21–555 (kulturinfo rheinland)

www.synagoge-roedingen.lvr.de

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